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Wir singen!

Singen gehörte seit der Gründung unserer Verbindung als Studentischer Gesangsverein im Jahre 1866 zur Fridericiana. In der Folge entwickelte sich unsere Sängerschaft so gut, dass sie bei allen offiziellen Veranstaltungen der Universität die sängerische Umrahmung sicherstellte. De facto waren wir der Universitätschor geworden. So trat auch der berühmte Komponist und Dirigent Robert Franz (28.6.1815 – 24.10.1892), vormals Universitätsmusikdirektor in Halle, in die Fridericiana ein und wurde in ihr ein hochgeschätzter Alter Herr.

Die Zeit, in der eine bestandene Stimmprüfung bei uns Aufnahmekriterium war, ist lange vorbei. Heute ist es ohnehin schwieriger, einen großen Männerchor auf die Beine zu stellen. Singen ist aber immer noch von großer Wichtigkeit für uns. Allerdings steht heute mehr die Freude am Singen im Vordergrund. Wir singen als Männerchor drei- oder vierstimmig, sowohl Studentenlieder wie auch moderne a-capella-Kompositionen wie etwa von den Comedian Harmonists, den Beatles oder den wise-guys, um nur einige wenige zu nennen. Unser Chor wächst kontinuierlich, sowohl in seiner Qualität wie auch in der Anzahl seiner Sänger.  Mittlerweile singen auch Interessierte in ihm mit, die nicht unsere Mitlieder sind. Wir proben jeden Sonntagabend und veranstalten ab und zu auch ein Chorwochenende.

 

Unser Bundeslied:

Noch ist die blühende, goldene Zeit

O du schöne Welt, wie bist du so weit!

Und so weit ist mein Herz, und so blau wie der Tag,

Wie die Lüfte durchjubelt vom Lerchen schlag!

Ihr Fröhlichen singt, weil das Leben noch mait.

Noch ist ja die schöne, die blühende Zeit,

Noch sind |: die Tage der Rosen! :|

 

Frei ist das Herz und frei ist das Lied,

Und frei ist der Bursch, der die Welt durchzieht,

Und ein rosiger Kuß ist nicht minder frei,

So spröd und verschämt auch die Lippe sei.

Wo ein Lied erklingt, wo ein Kuß sich beut,

Da heißt's: noch ist blühende, goldene Zeit,

Noch sind |: die Tage der Rosen! :|

 

Ja im Herzen tief drinnen ist alles daheim,

Der Freude Saaten, der Schmerzen Keim.

Drum frisch sei das Herz und lebendig der Sinn,

Dann brauset ihr Stürme, daher und dahin.

Wir aber sind allezeit zu singen bereit:

Noch ist ja die blühende, goldene Zeit,

Noch sind |: die Tage der Rosen! :|

 

 

Unser Farbenlied:

In allen guten Stunden, vereint bei Lieb und Wein,

soll dieses Lied verbunden von uns gesungen sein!

:|: Uns hält ein Band zusammen, das blau-weiß-blaue Band;

Symbol für Treu’ und Ehre, reich Bruder mir die Hand. :|:

 

Wer lebt in unserm Kreise, und lebt nicht selig drin,

genießt die freie Weise und treuen Brudersinn.

:|: So bleibt durch alle Zeiten Herz Herzen zugekehrt,

von keinen Kleinigkeiten wird unser Bund gestört. :|:

 

Mit jedem Schritt wird weiter, die rasche Lebensbahn,

und heiter, immer heiter steigt unser Blick hinan.

:|: Uns wird es nimmer bange, wenn alles steigt und fällt,

solang das Band der Treue uns fest zusammenhält. :|:

 

 

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