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Freitag, den 01. Februar 2013 um 18:50 Uhr
Mit dem Einholen der Fahne, die während des Semesters am Erker unseres Hauses zur Straße hin weht, endete am vergangenen Sonntag offiziell das Wintersemester 2012/2013. Es war mit Aktivitäten und Veranstaltungen prall gefüllt und nach einhelliger Ansicht sehr erfolgreich – auch wenn wir alle wissen, dass es immer NOCH BESSER geht. Aber man braucht ja auch noch Ziele für die Zukunft.

Beim sehr gelungenen und fröhlichen Chorwochenende mit Sängerschaftern aus Jena und Bayreuth haben wir unser Repertoire aus dem grünen DS-Liederbuch erweitert. Dies nahm unser Cor dankbar auf und studierte noch ein weiteres neues Programm in diesem Semester ein. Dieses führte er dann auf am vergangenen Freitag, dem Begrüßungsabend zu unserem Semester-Abschluss-Wochenende. Die Zuhörer waren begeistert.

Vorher galt es aber noch zu fechten. Vier Bundesbrüder haben das in Freiberg mit Erfolg und Bravour getan. Somit kommen wir auf acht Partien in diesem Semester.

Dann konnten wir unseren Fuxenstall noch ein wenig vergrößern (auf 8 Mitglieder), indem wir unseren jüngsten Fuxen Oliver in unsere Reihen aufnahmen. Traditionell verlassen zum Semesterende aber auch Füxe diese Gruppe, weil sie dann nach guten Leistungen geburscht werden. Das war auch diesmal so.

Den Abschlusskommers feierten wir gemeinsam mit der befreundeten Landsmannschaft Palaeomarchia dann mit 65 Teilnehmern, darunter auch zahlreiche Vertreter andere Bünde.

Tags darauf besichtigten wir das Museum im Gefängnis „Roter Ochse“, dessen Besuch man nur empfehlen kann. Es ist erschütternd, wie viel Leid und Verbrechen die verschiedenen Machthaber dort verursacht und begangen haben, vor der braunen Zeit, dann die Nazis, und danach russische und einheimische Machthaber. Es war der 27. Januar, der Tag, an dem man heute traditionell der Opfer des Nationalsozialismus gedenkt, und dieses Gedenken mit zu tragen, das war uns ein Anliegen. Wir nahmen an einer Gedenkfeier der Stadt teil und sangen anschließend im mehrstimmigen Chorsatz vor der Gedenktafel das vertonte Gebet von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten …“.

Das war bewegend, und das sollte es auch sein. Uns alle mahnt es, jedweder Gewalt und jedwedem Extremismus entgegen zu treten, ganz gleich, woher sie kommen.

 

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